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Welche Symptome weisen auf eine Hashimoto Thyreoiditis hin?

 

Sie können sehr unterschiedliche Symptome haben. Neben weitgehend symptomlosen Erkrankungsformen, in denen die Probleme durch eine Regulierung der Schilddrüsenhormone vollständig behoben werden können, gibt es Verläufe mit zahlreichen, unterschiedlichen und oft verwirrenden Symptomen. Oft beginnt die Erkrankung langsam, so dass die Betroffenen die Symptome zunächst kaum wahrnehmen.

 

Anfänglich stehen gelegentlich die Symptome der Überfunktion im Vordergrund. Die sogenannte "Hashitoxikose" ist eine Anfangsphase, in der meist eine milde Überfunktion auftritt, die dann allmählich in eine chronische Unterfunktion übergeht. Verläufe mit schwankenden Hormonwerten, bei denen der Erkrankte zwischen Über- und Unterfunktion hin und her wechselt, sind selten aber kommen vor.


Zusätzlich zu den Symptomen durch veränderte Hormonspiegel können Symptome auftreten, die auf Auswirkungen des Immunprozesses und der Antikörper zurückzuführen sind. Diese Symptome sind hier als Symptome der Immunerkrankung zusammengefasst. Möglicherweise ist eine Trennung der Symptome medizinisch nicht ganz korrekt, weil zum Teil noch nicht klar ist, welche Symptome durch die Hormone und welche Symptome durch die Immunvorgänge und die veränderten Antikörper außerhalb der Schilddrüse zustande kommen.

 

Allgemein stehen die Symptome der Unterfunktion im Vordergrund und sollten so früh wie möglich durch eine passende Schilddrüsenhormonmenge ausgeglichen werden. Sie sind unter Symptome der Unterfunktion zusammengefasst.

 

Gesondert werden auf dieser Seite die Symptome der bei der Hashimoto Thyreoiditis seltenen Augenerkrankung (endokrine Orbitopathie) aufgeführt.

 

Symptome, die durch zusätzlich auftretende Autoimmunerkrankungen bedingt sind, werden am Ende dieser Seite zusammengefasst. Bei einem Teil der von der Hashimoto-Erkrankung Betroffenen liegen weitere Krankheiten vor, die in einer Tabelle angefügt sind. Die Symptome dieser Krankheiten können hier wegen der Menge der Information nicht erschöpfend aufgeführt werden. Wichtig ist für den Erkrankten und seinen Arzt, bei untypischen Symptomen an das Vorliegen einer Zweiterkrankung zu denken.

 


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