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Erkrankungsintensität und Antikörper

 

Die Intensität der Hashimoto Erkrankung ist nicht zuverlässig an der Höhe der Antikörperspiegel abzulesen. Sowohl hohe als auch niedrige Antikörperspiegel können mit ausgeprägten, schwachen oder fehlenden Symptomen einhergehen. Auch bei nicht messbaren Antikörperspiegeln im Blut sind Symptome möglich. Die Antikörperspiegel können von Messung zu Messung variieren. In einigen Fällen verstärkt sich allerdings die Symptomatik bei steigenden Antikörperspiegeln und sinkt bei fallenden Antikörperspiegeln. Nachweis und Höhe der im Blut messbaren Antikörperspiegel sind nur ein Mosaikstein bei der Diagnose der Hashimoto Thyreoiditis.

 

Ein wiederholtes Bestimmen der Antikörperspiegel im Verlauf der Erkrankung ist oft unnötig und wenig aussagefähig. 

 

Können keine Antikörper nachgewiesen werden, kann trotzdem eine Hashimoto Thyreoiditis bestehen, wenn dies durch eine Ultraschalluntersuchung, das feingewebliche Untersuchungsergebnis (Punktion und Gewebeentnahme aus der Schilddrüse) und die Symptome bestätigt wird.

 


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